Nun bin ich endlich dazu gekommen, mit der Filmproduktion zu beginnen. Eigentlich war eine Nachtschicht geplant bis mindestens 03:00 am morgen, da ich noch überhauptgarkeine Ahnung hatte, von allem was mit Filmproduzieren zu tun hat. Allerdings ging es einiges flotter vorwärts und somit habe ich noch über zwei Stunden Zeit, um meinen Blogeintrag dazu zu schreiben.
Nach Rückfragen bei Kollegen, mit Hinweis auf mein kreatives Antitalent und dem Wissen meines Zeitdruckes im Rücken, habe ich mich für Windows Movie Maker entschieden. Dieser soll einfach sein, wie mir gesagt wurde; und dies war auch tatsächlich der Fall.
Nachdem ich meine Aufnahmen, die ich während des Programmierens unseres PAWI-Projektes erstellt hatte, vom Mobiltelefon auf den PC geladen hatte, konnte der Spass losgehen. Als Backgroundmusik habe ich mich für das Album The Antidote von The Wiseguys entschieden, welches aus dem Jahr 1999 datiert. Ohne bösen Hintergedanken hörte ich das erste Lied mit dem schillernden Titel Re-Introduction. Und schon hatte ich mein Lied für die Produktion des Filmes über das PAWI-Projekt. Der Start des Liedes mit Ausrufen “lets go” und “hard work” passte in meinen Augen wie die Faust aufs Auge für ein Film über eine Semesterprojektarbeit; welch hervorragender Start in einen interessanten Abend.
Nachdem angesichts dieses Erfolges ein erstes Bier aufgemacht wurde, konnte ich die Filme in Windows Movie Maker einfügen. Die Bedienung des Movie Makers ist sehr intuitiv und man kapiert schnell, wie man die Filme zurechschneidet usw. Da ich während der Projektarbeit uns mit dem Mobiltelefon mehrere Stunden beim Programmieren filmte, musste ich selektieren, welche Ausschnitte für einen Dreissigsekundenfilm geeignet sind. Dieses Selektieren von Filmdaten ist ziemlich zeitaufwändig. Aber nur so konnten gut geeignete Parts herausgepickt werden.
Mein Ziel war es, authentische Arbeitsaufnahmen zu haben. Aufgrund des Diehlschen Tipps bei der Storyboardbesprechung, die “Dokumentübergabe” vom Auftraggeber an das PAWI Team im Film zu zeigen, wurde dennoch eine gestellte Szene gedreht. Herr Olnhoff konnte hier in der kurzen Zeit von zwei Sekunden sein schauspielerisches Talent aufblitzen lassen.
Bei der Produktion hatte ich danach das Storyboard nicht mehr gross beachtet. Der dort vorgesehene Abschluss mit einem Ausdruck eines Dienstplanes aus dem Programm konnte nicht gemacht werden, da unsere PAWI-Software noch nicht so weit fortgeschritten ist. Dennoch, als ich nach dem Filmproduzieren das Storyboard konsultierte, stelltet ich Fest dass die erste Seite (von zwei) praktisch vollständig umgesetzt wurde. Da hat mir mein Unterbewusstsein wohl reingefunkt.
Nachdem die Filmaufnahmen in gute Portionen geteilt wurden, fehlte noch eine Desktopaufnahme des Programmes. Dazu habe ich den Begriff “Bildschirm aufnehmen” in Google eingegeben und zu allem erstaunen musste ich mehr als die erste gefundene Seite öffnen um einen guten Programmvorschlag zu erhalten. Und dennoch, das erste Programm welches ich installierte (Cam Studio 2.0) war ein Reinfall. Bei der Vollbildaufnahme habe ich es geschafft, den Bildschirm zum Grünflackern zu bringen, dass nur noch ein Ausloggen geholfen hat (Taskmanager konnte man aufgrund des blinkenden Bildschirmes nicht bedienen).
Das zweite Programm, welches ich benutze habe war Camtasia Theater. Irgendwo habe ich gelesen, dass es Frei sei, allerdings scheint es eine Demoversion zu sein. Jedenfalls brauche ich dies eh nur heute und für das hat es seinen Dienst getan, auch wenn ich über fünf Minuten brauchte, um herauszufinden wie man einen Film aus der erstellten proprietären Projektdatei exportiert .
Nun hatte ich alles, auch die aus dem Internet geklauten Bilder von Schweizergardisten. Jetzt musste ich nur noch die Ausschnitte justieren, damit die Musik zu den Bewegungen und unbeabsichtigten Faxen passte.
Am Schluss entstand ein 30 Sekunden Film, welcher viel länger hätte sein können. Ich musste viel schneiden und kürzen, was man beim Anschauen sicher bemerkt.
Aber dennoch, ich bin zufrieden mit meiner Arbeit und Spass gemacht hat es auch.
Leider kann ich den Film hier nicht veröffentlichen, da eine 2MB Grenze gesetzt ist und der Film auch mit der bestmöglichen Komprimierung mit Movie Maker über 3MB ist.
Aber bei Interesse kann ich den Film andersweitig schicken, wenn hier ein Kommentar hinterlassen wird.






