Finaler Trailer
Endlich ist es soweit. Der Trailer ist fertig:
*Anmerkung: Das Originalvideo liegt im Format (720×576) vor.
Rückblick:
Der Film wurde in Processing erstellt. Vorangegangen war jedoch eine Planungsphase in der eine Projektidee erarbeitet wurde und diese auf einem Blatt Papier als Storyboard festgehalten wurde. Auf dem Storyboard ist die grundlegende Szenerie des späteren Films festgehalten. In meinem Fall wurde das Storyboard direkt in den Film integriert, oder besser gesagt verfilmt. Das Storyboard ist als kleiner Comix aufgebaut und soll die Hauptprojektphasen in der Erstellung des Trailers schildern.
Nach Fertigstellen der Zeichnungen wurden diese mittels einer einfachen Kamera aufgenommen und auf den PC geladen. Anschliessend wurden die Bilder auf dem PC mit Gimp nachbearbeitet. Einerseits wurde der Kontrast sowie Helligkeit aber auch das “Leuchten” nach Gutdünken angepasst.
Im Film ist ersichtlich, dass das Bild an gewissen Stellen einfach verschwindet oder der Hintergrund sich farblich ändert. Dies wurde dadurch erreicht, dass einige Bildausschnitte Transparent gemacht wurden. Somit kann in einem späteren Zeitpunkt in processing einfach die Hintergrundfarbe angepasst werden, welche dann effektvoll durchscheint.
Weiterhin wurden ausgehend vom Ursprungsbild weitere Bilder in Gimp erstellt, welche je nach Szenerie Teilbereiche im Bild anderst eingefärbt wurden. Diese Bilder werden dann in Processing einfach nacheinander geladen. So bekommt man den Effekt, dass sich Bereiche wie die vereinzelten Textstellen im Film rot einfärben.
Diese so vorpreparierten Bilder können nun in Processing genutzt werden.
In Processing wurde somit ein Ablauf kreiert welcher nach einem gewissen Muster die einzelnen Bilder nacheinander lädt und Anzeigt. Zusätzlich wurde mittels verschieben der X und Y Werte der image() Methode die Bewegung über Bild beziehungsweise Rein- oder Rauszoomen ermöglicht.
Sobald der Film in Processing fertiggestellt ist, kann man diesen mit Hilfe der MovieMaker Klasse als *.mov Film abspeichern. Da allerdings an einigen Stellen in meinem Ablauf Bilder während der Ausführung der draw() Methode Bilder neu geladen wurden, beeinflusst dies stark den wiederaufruf der draw methode. Frames bezogen zur Zeit gehen verloren. Das heisst wenn nun der exportierte Film betrachtet wird sind diejenigen Stellen verglichen zu der originalen Sequenz in Processing viel schneller, da hier eigentlich Frames fehlen.
Um diesen Umstand zu verbessern, wurden die Frames einzeln aus Processing heraus gespeichert. An den Stellen wo nun Frames fehlten wurden nun einfach die einzelnen Bilder dupliziert.
Mit dem Tool VirtuaDub können nun Bilder welche der Reihe nach nummeriert sind wieder zurück als Film gespeichert werden. Um die Bilder möglichst einfach der richtigen Reihenfolge nach zu nummerieren können Werkzeuge wie die Batch/Stapel verarbeitung in IrfanView etc. einfach verwendet werden.